Epilonian Books

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Catalog notes

Description

Munchen : Hirmer [Published Date: 1983]. Hard cover, 130 pp. Text in German. Very good in very good dust jacket. Purple cloth covered boards with white lettering on spine. Light scuffing and bumping to edges and corners of covers. Binding tight. Pages clean and unmarked. Dust jacket has a few small nicks and light creasing along edges. Light overall scuffing and fading to covers as well. Now in an archival-quality (removable) Brodart Cover. Full page color illustrations by Hechelmann. [From jacket flaps] Friedrich Hechelmann, dessen stilistische Raffinesse und kunstlerische Virtuositat grosse Beachtung finden, hat auf kongeniale Weise die "Wunderbaren Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzuge und lustigen Abenteuer des Freiherrn von Munchhausen" illustriert. Dass der Text hier in seiner ursprunglichen Gestalt gebracht wird, so wie er von Gottfried August Burger geschaffen wurde, erhoht den Reiz dieser aussergewohnlichen Buchausgabe. Jeder kennt einige der fast schon sprichwortlich gewordenen Abenteuer des Freiherrn, der auf der Kanonenkugel ritt und sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zog. Wer aber kennt die - uber hundert - Originalgeschichten wirklich, vor deren Ideenreichtum so manche Phantasiestory verblasst und deren Sprachartistik durchaus mit den besten klassischen Novellen vergleichbar ist. Uber zwei Jahrhunderte hinweg haben die Geschichten nichts von ihrer Faszination eingebusst. Im Gegenteil. Gerade heute, in einer Zeit, in der die Ruckbesinnung auf die Eigenwelt des Phantastischen in Kunst, Literatur und Theater hohe Wellen schlagt, ist die Begegnung mit den in ihrer stupenden Originalitat unubertroffenen Abenteuern des Freiherrn von Munchhausen von hochster Aktualitat. Eine Aktualitat freilich, die sich ausserhalb aller Modeattituden aus einem exquisiten Zusammenspiel von nuancenreichem Sprachgebrauch und einer erstaunlichen Vorstellungskraft speist. Die uberquellenden Einfalle und die manchmal spottischen, meist aber feinsinnig satirischen - nicht nur den damaligen Zeitgeist aufs Korn nehmenden - Anspielungen garantieren einen Lesegenuss, wie er selten geworden ist.Uber die Bilder Friedrich Hechelmanns schrieb DIE ZEIT: "Seine Kompositionen sind empfundene Bilder, ganz ohne Empfindelei, sie machen Unsichtbares sichtbar durch Wirklichkeit, sind ohne Mimesis besturzendes Trugbild und gleichzeitig Phantasiestückchen." Friedrich Hechelmann wurde 1948 in Isny im Allgau, wo er auch heute wieder lebt, geboren. Seine kunstlerische Ausbildung erhielt er in Wien an der Hoheren Graphischen Staatsschule und an der Akademie der Bildenden Kunste. Als er 1972 den Preis der Wiener Akademie erhielt, konnte er bereits auf zahlreiche Ausstellungen in verschiedenen Landern zuruckblicken.